Frühjahr 2019

Hübsche Darstellerinnen und schicke Kostüme.....
.... und fesche Jungs.

 

 

"Pension Schöller - Up Platt"

Schwank von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby
Niederdeutsch von Egon Olsen

Fassung von Philip Lüsebrink
Regie: Philip Lüsebrink aus Hamburg

 

Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller

und Bühnenkomponisten GmbH, Norderstedt

Der Schwank (Premiere war am 2. März) von Regisseur Philip Lüsebrink war mehr als erfolgreich. Die Zuschauer zeigten sich so sehr begeistert, dass es noch eine Zusatzaufführung gab. Das Publikum feierte die Darsteller mit lang anhaltendem Beifall.

 

 

Zum Inhalt: Ludwig Klapproth, fideler Gutsbesitzer und überzeugter Junggeselle stellt seinem Neffen Hans bei einem Großstadtbesuch einen Kredit in Aussicht, wenn dieser ihm im Gegenzug eine echte Nervenheilanstalt mit richtigen Irren von innen zeigt. Guter Rat ist nun für den armen Hans teuer.Kurzerhand wird der monatliche Gesellschaftsabend der ehrwürdigen Pension Schöller als Soirée einer Irrenanstalt verkauft. An skurrilen Pensionsgästen mangelt es dabei tatsächlich nicht: Major a.D. Ernst August von und zu Kalderey, Tierfänger Egon Reuters und Schriftstellerin Adelaide Pusepak machen einen ziemlich irren Eindruck – und dass der Neffe mit seinem L-Fehler gern einmal "Othenno" spielen möchte, macht die mordskomische Geschichte nicht einfacher ...

 

Die Mitwirkenden sind:

Edmund Seemann, Karin von Trzebiatowski, Gianina Risse, Stefan Mennen, Hero Kruse, Magret Martens, Wilke Meyenburg, Hermanne Rosenboom, Rena Budde, Derk Gerdes, Dieter Hattermann, Julia Rykena, Griet Feldmann und Malte Tönjes.

 

Assistenz-Team:

Jutta Julius und Heike-Berta Heims

Souffleurin: Birgitt Forkel

 

Ludmilla Sörendiek, Herr Schöller
Ludwig Klapproth, Adelaide Pusepak, Egon Kruse
Ludmilla Sörendiek, Ludwig Klapproth

Diese Fotoreihe zeigt Szenenausschnitte aus dem Frühjahrsstück

"Pension Schöller - Up Platt".

Hier wird getanzt (v. l.) Liesbeth, Balthasar, Hans, Anna, Julia
Major von und zu Kaldery, Griet
Malte, Hans, Balthasar
Gastregisseur Philip Lüsebrink aus Hamburg

Philip Lüsebrink

 

Der gebürtige Bremer erhielt schon während des Studiums erste Engagements an der Jungen Kammeroper Köln und der Studiobühne NRW. Gastverträge führten ihn an die Neuen Eutiner Festspiele, Neukoellner Oper Berlin, Philharmonie de Monte Carlo, das Deutsche Theater Berlin, Allee-Theater Hamburg, Théâtre National de Toulouse, Ystads Teater Schweden, Konzerthaus Zürich, die Königliche Universität Riad und den Palau de la música Barcelona.

 

Seit 2006 ist er neben vielfältigen Gastspielverpflichtungen festes Ensemblemitglied desHamburger Engelsaals, wo er neben seiner Tätigkeit als Sänger auch als Regisseur und Spielleiter tätig ist. In Hamburgs ältestem Operettentheater steht er als Freddy in „My Fair Lady", Leopold im „Weißen Rössl“ , Frank Sinatra in „Fly Me To The Moon", „Komm ein bisschen mit nach Italien" und Janczi in "Viktoria und ihr Husar" auf der Bühne.

2013 inszenierte er für die Freilichttheatergemeinschaft Westerstede, die Stücke des Sommer-Open-Air-Theaters. Unter seiner Regie wurden „Pünktchen und Anton“ und „Der Raub der Sabinerinnen“ und 2015 „Emil und die Detektive“ sowie „Der schwarze Graf von Westerstede“ aufgeführt. 2017 folgten "Alice im Wunderland" und "Hammerschläge in Westerstede".

 

Für das Niederdeutsche Theater Neuenburg schrieb und inszenierte er 2014 „In de Haifischbar, dor is wat los“. Im Oktober 2016 folgte aus seiner Feder die Schlagerrevue der 50er „Wi sünd woller wer - von Petticoat und Wirtschaftswunder“. Mit 20 Zusatzvorstellungen wurde die Revue das erfolgreichste Stück der Neuenburger Bühne.

 

Im Hamburger Volkstheater, dessen künstlerischer Leiter er seit 2014 ist , inszenierte er „Meister Anecker“ und „Loriots dramatische Werke" als Bühnenfassung.

 

In seiner Bearbeitung und Regie wurde am 31.12.2017 die plattdeutsche Erstaufführung des Klassikers My Fair Lady in der Stadthalle Neumünster gefeiert.

 

Für das Niederdeutsche Theater Delmenhorst inszenierte er 2015 „Otello draf nich platzen“ und war verantwortlich für die Jubiläumsinszenierung 90 Jahre Niederdeutsche Bühne Delmenhorst (My Fair Lady op Platt) im Frühjahr 2018.

 

Seine Inszenierung von Toerst kummt de Familie im Theater am Meer Wilhelmshaven wurde mit dem 1. Preis beim Willy-Beutz-Schauspielpreis 2018 ausgezeichnet, der alle zwei Jahre verliehen wird.

 

Weitere Inszenierungen führen ihn an die Niederdeutschen Bühnen Osterholz-Scharmbeck (90jähriges Bühnenjubiläum mit Pension Schöller), Wilhelmshaven (In Hamborg sünd de Nachten lang), Norden (In de Haifischbar, dor is wat los!, Wi sünd d´r weer - von Petticoat und Wirtschaftswunner), Neumünster (Dat Wunner vun San Miguel), Bremerhaven (De Reis na Helgoland) und erstmalig nach Flensburg (Fröhstück bi Kellermanns) und 2019 nach Nordenham.

Ludwig hat Angst vorm Major
Nur gespielt: Balthasar würgt Ludwig
Griet, Anna, Julia und Lilly

Weitere Fotos von dem Stück "Pension Schöller - Up Platt"

Anna, Lilly, Hans und Ludwig
Wie sag ich es ihr...; Liesbeth und Hans
"Sag es mit Musik..."
Adelaide und Ludwig
Das Gesamtensemble
Ludwig muss sich vor Egon retten

Fotos: Niederdeutsche Bühne Norden; Ostfriesischer Kurier, Norden